Felice Civitareale

Walter Civitareale

Der 1954 geborene luxemburgische Komponist Walter Civitareale ist ein Musiker mit einer sehr ausgeprägten Persönlichkeit; dies gilt sowohl für seine Überzeugungen als auch für den Weg, den er seiner Karriere gegeben hat. Nach Studien in Luxemburg und Metz perfektionierte er sein Klavierspiel am CNSM in Paris bei Pierre Sancan und studierte gleichzeitig Kammermusik bei Jacques Parrenin und Musikanalyse bei Pierre Max Dubois. 1979 setzte er sein Musikstudium am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau fort. Seine Klavierlehrer dort waren Dimitri Baschkirow und Wladimir Kastelski. George Salnikov, Roman Ledenev und Leonid Nikolaev unterrichteten ihn in Instrumentalkunde, Komposition bzw. Dirigieren. Ab 1981 wurden seine öffentlichen Auftritte immer zahlreicher; so trat er beispielsweise als Solist mit der Leningrader Philharmonie in Joseph Haydns Klavierkonzert in D-Dur auf. 1984 war er Gastkünstler beim Internationalen Festival für Zeitgenössische Musik in Moskau und interpretierte sein eigenes Klavierkonzert mit der Rigaer Philharmonie unter der Leitung von Wassili Sinaïsky. 1989 nahm er ein Studium an der Schola Cantorum in Paris auf, um seine Fähigkeiten in Kontrapunkt und Fuge bei Professor Pierre Doury zu verfeinern. Zwischen 1989 und 1998 unternahm Walter Civitareale ausgedehnte Konzertreisen durch Deutschland, Belgien, Frankreich, Portugal, Russland, Litauen, Italien, die Schweiz und Zentralasien und spielte unter anderem mit dem renommierten Cellisten Danil Chafran. Darüber hinaus hat er zahlreiche international anerkannte Aufnahmen für Radio und Fernsehen gemacht. Walter Civitareale ist ein inspirierter und äußerst produktiver Komponist. Er hat Kammermusik, sinfonische Musik für Orchester oder Blasorchester, Konzerte für Violine, Cello und Klavier sowie Vokalmusik geschrieben.